Gutmann- Bücher jetzt als pdf- Dateien

Die beiden Bücher zur HWS – funktionsanalytische Röntgendiagnostik und klinische Diagnostik – stammen von 1981 und 1984 und sind schon seit Jahren vergriffen – beim ZVAB begehrte Raritäten. Wir hatten – lange vor der pdf-Ära und für teures Geld – beide Werke professionell erfassen lassen und so ins Netz gestellt. Layout und Gebrauchsfreundlichkeit litten da etwas (um es vorsichtig zu formulieren). So sehen sie heute aus - man merkt ihnen die intensive Nutzung an...

Jetzt können wir aufgrund einer Initiative von Bettina Küsgen das Ganze als pdf unters Volk bringen. Beide Bücher zusammen kommt das Konvolut auf über 200mb. Das würde unseren Server ganz schnell in die Knie zwingen.

Man kann sie schön auf seinen Tablet-Rechner aufspielen und hat so fast das alte ‘Buchgefühl’ wieder.

Wer diese beiden Bücher auf CD möchte, dem schicken wir sie gerne zu. Bitte 10€ an die Praxis schicken (Huhnsgasse 34 | D-50676 Köln)  und wir packen die CD ein.

Die Wahrheit nützt sich ab

…überschrieb Ende 2011 der ‘New Yorker’ einen Artikel, der sich mit einem Kümmernis vieler publizierenden Forscher beschäftigt: Man findet ein interessantes Ergebnis, einen neuen Zusammenhang – und kann ihn auch sauber nachweisen. Will man diese Resultate dann später noch mal überprüfen bleibt von den ursprünglich so klaren Aussagen nicht mehr viel übrig (Decline Effect). Diesen Beitrag weiterlesen »

Aktualisierte Fortbildungsangebote 2012

 

20.-24. März 2012 Röntgen- Intensivkurs und Jahrestreff, diesmal in Apulien (s. separate Ankündigung: Roentgenkurs in Apulien)

Morphologie und Funktion: Was uns die klassischen Röntgenbilder der Wirbelsäule zeigen können, wenn man sie subtil auswertet. Dies in der Zusammenschau mit anderen bildgebenden Verfahren und dem konkreten Bezug zur darauf aufbauenden Therapie.

 

28./29. September 2012 EWMM- Jahreskongreß in Hamburg (Hier zum Kongreß- Site)

Asymmetrie in der Entwicklung des Kindes.

 

 

 

Röntgen- Intensivkurs 2012 in Apulien

Der März- Kurs in Apulien rückt näher. Die Vorbereitungen stehen, Kurrikulum und Techik sind à jour und er ist zu hoffen, dass die interessierten Teilnehmer ihre eigene Logistik auch Auge behalten.
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Marburger Haptik- Kurs: Rückblick

Wie aus einem spontanen Gedanken ein Projekt und dann ein netter Kurs wurde…

Schon seit langem trieb mich die Erkenntnis um, dass selbst wir Manualmediziner uns zu wenig mit dem berührenden Verstehen beschäftigen. Ja, man lernt palpieren, ja, man bekommt gezeigt, wie man ein Gelenk, einen Muskel anfassen muß – aber reicht das? Diesen Beitrag weiterlesen »

Medizin: eine praktische Wissenschaft

Wir alle müssen danach streben, unser Tun&Lassen nachvollziehbar zu gestalten. Für ein vorgegebenes Leiden des Patienten sollten wir plausible Ursache(n)  im Kopf haben und diese dann überprüfend ausschließen bzw. verifizieren. Da geht enorm viel Erfahrung mit ein, und man kann bei gleicher Ausgangslage durchaus zu völlig verschiedenen Behandlungsansätzen kommen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Für Realismus und analytisch sauberes Arbeiten

In Heft 1/2011 der Manuellen Medizin wird von Sacher et al. in einem Artikel insinuiert, dass man eigentlich immer den Hals behandeln sollte – auch wenn keine funktionellen Störungen erkennbar sind.

Sicher werden manche für solch eine carte blanche dankbar sein – ob man damit Nicht- Manualtherapeuten das Verständnis für die nachweisebare funktionelle Pathologie der (Hals-)Wirbelsäule erleichtert sei dahingestellt.

Hier ein ausführlicherer Kommentar und die Replik von Sacher(Artikel hier)

Sprachentwicklung und Manualmedizin

Jetzt ist sie fertig, die Bachelorarbeit dreier Logopädie- Studentinnen aus Nijmwegen, die bei uns Kinder mit motorischen Sprachentwicklungsproblemen untersuchten (Bachelor_1107_Sprachentwicklung,). Die Arbeit ist pdf-formatiert, aber immer noch 1,5mb dick, also ggf. Geduld beim Runterladen.

Kuhlendahl (1957): Störungen des Nervensystems von der Wirbelsäule her

Wir wollen in zwangloser Folge solche Klassiker hier reinstellen. Das ist recht mühsam, da – wie in diesem Fall – die OCR- Programme vor vergilbtem Papier schnell in die Knie gehen und massiv Fehler produzieren. Also wohl nicht jeden Tag und auch nicht alles, was wir gerne hier präsentierten.. Aber dieses (Kuhlendahl Nervensystem und Wirbelsäule)

Nachlese Workshops seit 2010:

Hier nun die Rückblicke auf die letzten beiden Treffen in Antwerpen:

Juni 2010 – Mikroflora & die Wahrheit : (Rückblick Antwerpen 2010)

Mai 2011 – Bewußtsein, Gedanken und die Wahrnehmung  (Rückblick auf Antwerpen 2011)

 

 

 

Manuskripte – Jahreskongress EWMM in Berlin 2011

Die Manuskripte finden Sie hier:

http://www.ewmm-kongress.de/we_ewmm/manuskripte.html

EWMM- Präpkurs am anatomischen Institut der Uni Köln abgeschlossen

Am 29. und 30. Januar trafen sich ein gut Dutzend ‘Altstudenten’ zu einem Präpkurs am Anatomischen Institut der Uni Köln. Wir hatten diese Idee während unseres Kongresses hier im April 2010 und Jürgen Koebke war so nett, uns kurz vor seiner Emeritierung noch ein Wochenende zu widmen und uns in die Kopfgelenkregion mitzunehmen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Geschützt: Fotos vom Präpkurs

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Haltung & Verhalten

Wie so oft findet man Interessantes zum Thema Medizin fernab der ‘normalen’ Fachliteratur… Diesen Beitrag weiterlesen »

Naegeli- Buch als pdf

Auch auf dem Internet gibts den Naegeli, Diesen Beitrag weiterlesen »

EWMM- Kongreß 2011

Nächstes Jahr in Berlin!

Wieder werden wir uns bemühen, eine Synthese von Basiswissen & über-den-Tellerrand-schauen zu bieten.

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HWS- Rö und KFO

Dass es Zusammenhänge zwischen Zahn/Kieferregion und der Halswirbelsäule gibt wird inzwischen allgemein anerkannt. Im Detail scheiden sich aber die Geister… Diesen Beitrag weiterlesen »

Der diagnostische Blick auf die Bewegung

Wieviel genaues Beobachten erkennen läßt erschließt sich dem Zuschauer nur langsam und mühevoll. Der diagnostische Blick ist uns aus der Inneren Medizin wohl bekannt. Hier geht es meist um Statisches, d.h. das Erkennen von Hautveränderungen oder Gewebezuständen. In der Orthopädie steht die dynamische Komponente in den Mittelpunkt: Diesen Beitrag weiterlesen »

Artgerechte Menschenhaltung

Es ist ja ein alter Hut, dass es erst den Tierschutzverein gab, bevor man sich z.B. um die Kinderarbeit kümmerte. Und so wundert es nicht, dass wir für unsere eigenen ‘Haltungebedingungen’ eher blind sind.

Blick Font Borne

Wer lang genug im Krankenhaus gearbeitet hat oder ein solches mal besucht – also praktisch alle – kennt dieses unbewußte Kribbeln, wenn man die langen Gänge sieht, den ‘Krankenhausgeruch’ in der Nase hat und dann die meist hohen Fenster, von denen aus der Bettlägrige bestenfalls ein Stück Himmel zu sehen bekommt.

Es gibt schon seit Jahren eine schöne Arbeit, die sich mit der Frage beschäftigte, ob so ‘nebensächliche’ Dinge wie der Blick aus dem Fenster eine Rolle spielen – oh wunder – sie tun es. Der Texaner Roger Ulrich hat darüber seit den 80gern ausführlich publiziert (Texas ,s. Artikel). Er nennt seinen Ansatz Evidence based Design (vgl. aktuelles Interview R.Ulrich). Wenn man sich dann auch neuere Krankenhäuser anschaut ,fragt sich der Laie (und der Fachmann), warum so wenig Konsequenzen aus diesen eigentlich offensichtlichen Dingen gezogen werden.

Schaut man in die Röntgenräume von Ambulanzen und Arztpraxen ist grau angesagt. Rausschauen ist da schwierig aus Strahlenschutzgründen, aber etwas fröhlicher ginge. Wir haben das in unserem Röntgenraum versucht.

 

 

 

HWS- Rö: Die Einstellung macht’s

Projektion und (Fehl-)Diagnose

Beim HWS- Röntgen kommt es – mehr noch als bei anderen Körperregionen – auf die saubere und verläßliche Einstellung an. Schon ein ungenaues Ausrichten des Zentralstrahls kann den diagnostischen Wert einer Aufnahme gegen Null bringen, oder gar dazu führen, dass Artefakte als Pathologien interpretiert werden.

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Jahrestreffen 2011 in Antwerpen

Nach dem Kongreß in Berlin fand auch dieses Jahr  wieder unser ‘kleines’ Treffen in Antwerpen statt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Darmflora wichtig

In letzter Zeit liest man auch in ‘klasischen’ Wissenschaftszeitungen mehr und mehr über die enorm wichtige Rolle der Darmflora (z.B. Nature 2007, 448, 542f).
Wer nun nicht warten will, bis man in Amerika die letzten Geheimnisse der komplexen Wechselwirkung zwischen Wirtsorganismus und Intestinalflora entschlüsselt hat, der kann in altbewährter Weise auf das gute Symbioflor zurückgreifen: (weiter).
Das gibt’s hier bei uns schon seit 50 Jahren. In unserer Praxis eines der am häufigsten verschriebenen Medikamente.
Wenn ein Kind seit Jahren eine orofaciale Hypotonie hat und die dadurch fast obligaten Rachenwegsinfekte – wie häufig – mit Serien von Antibioticagaben behandelt worden waren muß eine Tonusregulierung durch HWS- Manipulation meist mit der Gabe von Symbioflor ergänzt werden. wir beobachteten in den Wintermonaten, dass unsere manuelle Behandlung öfters nicht den Effekt hatte, den wir uns erhofften. Eine Besserung hielt nicht an oder war nicht so ausgeprägt, wie nach der – überprüfbaren – Beseitigung der HWS- Blockierung zu erwarten gewesen wäre.
Ganz häufig waren es Kinder mit Rachenatmung und einer langen Vorgeschichte von HNO- Problemen, bei denen dies zu beobachten war.
Gerade bei unseren belgischen und französischen Patienten kamen dann x-fache Antibiotika- ‘Kuren’ hinzu.
In diesen Fällen hat sich die Anwendung von Symbioflor sehr bewährt. Sie ist nicht immer nötig; wer neben einem Bio-Bauernhof wohnt und zwei Mal die Woche durch den Kuhstall geht kann sich so seine ‘guten’ Rachenwegs- und Darmbakterien holen und das Medikament sparen. Aber es hat halt nicht jeder einen Biohof nebenan…

Sonst ist die ‘alteingessene’ pathologsche Flora stärker.

Glaube keiner Statistik…

Glaube keiner Statistik…

…die Du nicht selber gefälscht hast – soll Churchill gesagt haben.
Andere behaupten, Goebbels habe dieses Zitat Churchill in den Mund gelegt.
Bekannt ist ja auch ‘Lies, bloody lies – statistics’.

Nun, wir sind mehr und mehr so in Ehrfurcht vor den ‘großen’ Wissenschaftszeitungen erstarrt, daß man dazu tendiert zu glauben, was diese veröffentlichen sei auf Herz & Nieren geprüft.
Wer selber Artikel einreicht weiß natürlich, wie willkürlich und von persönlichen Kontakten abhängig das Publiziertwerden ist.
Die breite Masse der Leser hat diese Erfahrungen – die den Glauben an die Unfehlbarkeit von Nature, Science und Konsorten etwas dämpfen – aber nicht und so ist eine Untersuchung, die eben veröffentlicht wurde, sehr lehrreich (weiter).
Die Autoren geben eine Minimalschätzung von 11-12% ‘inkongruenter statistischer Resultate’ (deutsch: falsch oder gefälscht) an, die sie auf Rundungsfehler Fehler beim Abschreiben etc. zurückführen.
Sie kommen zu dem Schluß, daß bei über 10% ein um eine Größenordnung geändertes Signifikanzniveau bei den Ergebnissen ergeben hätte. Sie schreiben:
‘spurious precision adds no value to a paper’ – schon Gauss wies darauf hin, daß sich die Unkenntnis der Mathematik an der Anbetung der Zahlen hinter dem Komma ablesen läßt.
Dies nur als kleiner Hinweis, nicht alle Ergebnisse sooo ernst zu nehmen…

Golfbälle…. oder: über die Prioritäten im Leben

Eine Lebenshilfe für gestresste Menschen

Wenn die Dinge im Leben immer schwieriger werden, wenn 24 Stunden pro Tag nicht genug zu sein scheinen und alles über dem Kopf zusammenzubrechen droht, kann es hilfreich sein, sich an die Geschichte mit den Golfbällen und dem Bier zu erinnern.

Und die geht so:

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