Logo EWMM
transparentHomeSiteBalkenThemenBalkenTermineBalkenBibliographieBalkenLinksBalkenKontaktBalkenSuchen

transparent

Themen:
NewsManualmedizinRöntgenVeranstaltungen 

Veranstaltungen

 

Röntgen
Röntgenbild der Woche (Archiv 1)
Veränderung nach Therapie:

Dieser vierjährige Knabe war ein typischer Fall aus unserer täglichen Praxis. Schwierige Frühphase mit Schreien, Spucken und Stillproblemen, diskrete Entwicklungsverzögerung mit einigen Monaten Physiotherapie, dann "war alles o.k." (wie fast immer um den ersten Geburtstag).
Schließlich auffällig im Kindergarten, deshalb jetzt Vorstellung: Es säße nur immer ganz ruhig im Eck, habe kaum Kontakt, Angst vor allem Neuen, v.a. auch Treppen, Schaukel etc.
Manchmal unmotivierte Wutanfälle.
Er wolle nicht malen, basteln etc. "Klassischer" klinischer Befund mit nicht altersentsprechender Balance, ausgeprägtem hochcervicalem Druckschmerz und Bewegungseinschränkung des Kopfes beim Neigen, "Schlappe" Haltung und Hypotonie der Schultermuskulatur, ausgeprägte BWS-Kyphose.
Das Röntgenbild (..03_1) zeigt eine Annäherung des Proc.spinosus C2 ans Occiput und eine Kopfanteversion, was zur Haltung paßte.

Behandelt über den Dornfortsatz C2.
Kontrolle 3 1/2 Monate später:
Die Mutter berichtete, daß der Junge "eine Woche extrem anstrengend" gewesen sei. Einige Tage später sei sie von der Kindergärtnerin angespochen worden, weil der eine tiefgreifende Änderung im Verhlaten aufgefallen sei. Jetzt (drei Monate später) sei er voll in die Spielgruppe integriert und "traue sich viel mehr zu" (eine Bemerkung, die wir immer wieder hören).

Das Röntgenbild zeigt eine Aufrichtung der HWS-Lordose, auch die anfängliche Rotation ist verschwunden. Nach wie vor finde sich aber eine sog. inferior- Stellung des Atlas. Da bei der Kontrolle keine funktionellen Störungen mehr festzustellen waren, habe ich auch nicht mehr behandelt, sondern wir werden abwarten. Hier ist aber fast sicher damit zu rechnen, daß zu gegebener Zeit (eine Routinekontrolle ist in einem Jahr vereinbart) nochmals behandelt werden muß.

  
Grafik unten