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Röntgen
Kopfgelenk-Dysplasie

 


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Bei diesem fünfeinhalbjährigen Jungen findet sich eine kombinierte Dysplasie mit Hypoplasie des arcus dorsalis C1, Dysplasie der Gelenkfacetten an der Densapophyse (Auszipfelung an der medialen Begrenzung der Gelenkfläche) und ein auffällig konfigurierter atlanto-dentaler Spalt.
Neben der hier gebotenen Vorsicht bei einer eventuellen Manualtherapie dieses Bereiches weist dieser Röntgenbefund auch darauf hin, daß der Junge beim Arbeiten am Tisch möglichst eine schräge Schreibfläche benutzen sollte, um die Kopfhaltung günstig zu beeinflussen.

Außerdem zeigt sich bei statistischen Auswertungen derartiger Fälle, daß diese sehr häufig mit einer lumbosacralen Fehlstatik einher gehen.
Dies hat im derzeitigen Alter des kleinen Patienen in aller Regel keine Konsequenzen, sollte aber zumindest für später im Auge behalten werden.

Literatur: Biedermann, H. & Sacher, R.; Formvarianten des Atlas als Hinweis
auf morphologische Abweichungen im Lenden/Becken/Hüftbereich.
Manuelle Medizin 2002 (40) 330-8

 



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Wieder so ein alltäglicher Fall, bei dem sich das Röntgen gelohnt hat.
Dieser kleine Knabe ist schon lange wegen Entwicklungsverzögerung in allerlei Behandlung und kam jetzt - wie so oft - durch Vermittlung von Nachbarn und Freunden zur Erstbehandlung. Auffällig ist die extreme orofaciale Hypotonie, hochgezogene Schultern und die Unsicherheit in Haltung und Verhalten.


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Beim Röntgen kam dann zumindest _eine_ Teilursache zu Tage:
Es liegt eine recht massive Dysplasie des Atlas vor mit Bogenschlussstörung, Asymmetrie der Condylen und auffälliger Konfiguratiuon der Gelenkebene C1/C2.
Neben der viel präziseren Prognosestellung kann man auf der Basis des Röntgenbildes auch Hinweise geben für die kieferorthopädische Behandlung.
Des Weiteren wissen wir, dass bei Menschen mit Hypoplasie im Niveau C1 oft auch lumbale Asymmetrien und Hüftgelenks- Varianten gehäuft sind.
 
  
Grafik unten