HWS seitl.: Diskrepanzen der Rotation

Auf dieser HWS- Aufnahme eines 10jährigen Mädchens ist morphologisch nicht viel auffällig – funktionell kann man aber einige interessante Informationen gewinnen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Wann läßt die HWS- Aufnahme an CMD denken?

Je mehr man sich mit der Interaktion zwischen Zahn-Kieferregion und dem Hals beschäftigt, desto mehr wundert man sich, dass man selber (und die meisten Kollegen) da nicht häufiger daran denken… Diesen Beitrag weiterlesen »

„Unglaubliche Fallgeschichten“ – und ihre Moral für Manualmediziner

Martina Frei ist eine Schweizer Autorin, die ein sehr lesenswertes Buch zu obigem Thema geschrieben hat (s.Abb.).Buchcover "Das Mädchen mit den 2 Blutgruppen" In einem Artikel aus der Schweizer Zeitschrift für die Schweizerischen Assistenz- und Oberärztinnen und -ärzte (VSAO Journal, hier lesen) geht sie auf das Verletzungspotential bei längerer Reklination ein. Das kann eben schon bei 10min Kopfrückbeuge im Friseursstuhl passieren. Dank an Bruno Maggi, der mich auf diesen Artikel hingewiesen hat. Diesen Beitrag weiterlesen »

Röntgen- Intensivkurs in Apulien: Rückblick & Ausblick auf künftige Kurse

Nun sind wir wieder zurück im Norden. Eine Woche Frühlings-Preview in Süditalien und viel Infos zum Röntgen der Wirbelsäule im Gepäck. Vom 21. – 24. März hatte sich eine kleine Crew in den Bergen zwischen Bari und Tarent getroffen, um gemeinsam über die Rolle funktioneller und morphologischer Gesichtspunkte beim Röntgen der Wirbelsäule zu diskutieren. Diskussion der Röntgenbilder im kleinen Kreis

Neben den ‚Klassikern‘ HWS & Kopfgelenke wurde auch der Region Becken-Bein-LWS breit Raum gegeben. Neben unseren ‚eigenen‘ funktionellen Kriterien kam mit E.Decker auch die klassisch morphologisch ausgerichtete Radiologie zum Wort. So konnte einmal mehr gezeigt werden, dass erst die Wertung der Funktion den morphologischen Details ihre klinische Relevanz zuweist. Nicht die Prominenz oder Auffälligkeit eines Befundes sind behandlungsrelevant, sondern ihr funktionell-pathogenetisches Potential. Diesen Beitrag weiterlesen »

‚Spezialfälle‘ dieser Woche – eigentlich ist ja erst Dienstag…

Schon seit Jahrzehnten schallt uns immer wieder die Meinung entgegen, dass man ja den Hals und die Kopfgelenke behandeln kann auch ohne röntgenologisch nachzuschauen. Man ist ja sooo sanft und vorsichtig. Ich will nun nicht sagen, dass wir hier in unserer Praxis eine Normalverteilung von Patienten erleben. Natürlich sammeln sich bei uns die therapieresistenten und schwierigen Fälle. Aber diese  beiden, die hier vorgestellt werden sollen, waren nicht als Verdachtsfälle für Fehlbildungen o.ä. überwiesen worden. Diesen Beitrag weiterlesen »

Zehnjähriger mit Kopfschmerz

Dieser gut 10 Jahre alte Junge kam zu uns mit einer ganz ’normalen‘ Anamnese:

Kopfschmerzen seit Schulbeginn vor gut 3 Jahren, während der Hausaufgaben besonders stark. Ablenkbar, unkonzentriert ‚hibbelig‘. Während der Ferien kaum Beschwerden; deshalb vom Kinderarzt zum Psychologen geschickt, dort die ‚Diagnose‘ „Aufmerksamkeitsstörung ohne Hyperaktivität“ bekommen mit der Empfehlung Methylphenidat einzusetzen.

Da das Kind danach zu wesensverändert war suchten die Eltern nach Alternativen und landeten schließlich nach etlichen anderen Versuchen bei uns.Kopfgelenk- Dysplasie

Das Röntgenbild spricht eine klare Sprache: Dysplasie von Occiput – Axis mit entsprechend problematischer Biomechanik vor allem bei der Kopf- Vorbeuge. Man hätte sicher gerne Anteflexionsaufnahmen gehabt und das Ausmaß der Bewegungseinschränkung exakt zu dokumentieren. Da sich aber (noch) keine Überlastungszeichen am kaudalen Segment (C2/C3) zeigten haben wir darauf verzichtet.

Neben der Empfehlung, längere Kopf-Vorbeuge zu vermeiden und z.B. bei den Hausaufgaben ein Schrägpult zu verwenden war es einfach schon die Diagnose, die zur Klärung und damit zur Entspannung der schulischen und häuslichen Situation beitrug. Die Eltern konnten so mit den immer noch nicht idealen Schulleistungen umgehen. Es war nicht mehr die ‚Schuld‘ des Jungen, sondern seine Halswirbelsäule, die dem Ganzen zu Grunde lag.

 

HWS- Rö: Die Einstellung macht’s

Projektion und (Fehl-)Diagnose

Beim HWS- Röntgen kommt es – mehr noch als bei anderen Körperregionen – auf die saubere und verläßliche Einstellung an. Schon ein ungenaues Ausrichten des Zentralstrahls kann den diagnostischen Wert einer Aufnahme gegen Null bringen, oder gar dazu führen, dass Artefakte als Pathologien interpretiert werden.

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LRS bei Atlas- Formvariante

Bei diesem 10jährigen Mädchen fand sich eine Kombination funktioneller und anatomischer Auffälligkeiten. Diesen Beitrag weiterlesen »

isolierte HWS- Rotation

Auf diesem Röntgenbild der HWS eines neunjährigen Jungen sind es – mal wieder – die funktionellen Details, die einem zu denken geben und schließlich zu einem Lösungsansatz führen.

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Über die HWS hinaus…

…gibt es einiges, was man nicht aus dem Auge verlieren sollte.

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HWS seitl.: eine wichtige ‚Kleinigkeit‘

Auf diesem Bild eines 9jährigen Kindes mit Kopfschmerzen scheint alles bestens zu sein… Diesen Beitrag weiterlesen »

Warum röntgen?

Der Streit ums Röntgen von Patienten vor Manualtherapie der Halswirbelsäule wird nie enden, das ist sicher. Zu viele Interessen von zu Vielen, die am Halse tätig sind, gehen in die Richtung: „es geht doch auch so!“ – Aus der täglichen Arbeit soll deshalb immer mal wieder am praktischen Beispiel gezeigt werden, warum das Röntgen doch sinnvoll ist. Diesen Beitrag weiterlesen »

Strahlungs- Hysterie

Jeder, der für seine (medizinische) Arbeit auf Röntgenbilder angewiesen ist, kennt die Furcht der Patienten vor Röntgenbildern, vor allem wenn es um Bilder bei Kindern geht.
Man muß diese Ängste ernst nehmen und sachlich darauf eingehen. In der Presse kommen immer wieder große Artikel, die auf die Gefahren ionisierender Strahlung hinweisen und durch fast immer unsachliche Berichterstattung diese Furcht schüren. Diesen Beitrag weiterlesen »

HWS seitl.: Projektionsprobleme

Bei diesem Schüler traten schon seit längerem Kopfschmerzen auf. Die Modalitäten waren uneinheitlich, Voruntersuchungen ergaben keine Anhaltspunkte.

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HWS- Rö und KFO

Dass es Zusammenhänge zwischen Zahn/Kieferregion und der Halswirbelsäule gibt wird inzwischen allgemein anerkannt. Im Detail scheiden sich aber die Geister… Diesen Beitrag weiterlesen »

HWS seitlich: wieviel einblenden?

Bei den seitlichen Röntgenbildern der HWS wird vorn ein relativ rabiates Ausblenden gefordert. ‚Idealerweise‘ hört dann das sichtbare Gebiet kurz vor dem Arcus ventralis atlantis auf. Alles ventral vom Kiefergelenk ist ausgeblendet. Diesen Beitrag weiterlesen »