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50 Jahre Manuelle Medizin – Sondernummer der MM oder: Mitleid gibts umsonst, Neid muß man sich verdienen…

Wie gelegentliche Besucher dieses Site schon bemerkt haben werden, bin ich in die Tiefen meiner Archive gestiegen und werde immer mal wieder einiges Interessante daraus hier präsentieren. Als ‚Erbe‘ von F&F (Freimut Biedermann & Friedel Gutmann) beherbergt mein Keller ein recht umfangreiches Archiv, das bis in die Gründungsphase der FAC in den 50gern zurückreicht. Da sind allerlei ‚Schätzchen‘ zu finden, die ein interessantes Licht auf Interna der Manualmedizin werfen. Nun soll man nicht alle Nickeligkeiten ausbreiten, die die jüngere Generation ohnhin nicht interessieren – dachte ich  mir immer mal wieder, wenn ich diese alten Korrespondenzen in der Hand hielt. Aber es ist halt manchmal ganz praktisch, wenn man auf die Primärquellen zugreifen kann.

Bei mir war angefragt worden, ein paar Worte zur Arbeit meines Vaters für die Manualmedizin und deren Publikationen zu schreiben. So wußte ich, dass jetzt im Spätsommer 2012 ein dezidiertes Heft zum 50ger Jubiläum der ManMed  in Arbeit ist und schlug dieses nach meinem Urlaub auch mit viel Interesse auf. Besonders freute mich, dass der erste Artikel, der hier als Faksimile abgedruckt war, Gutmanns Veröffentlichung zur funktionellen Pathologie der oberen HWS bei Kleinkindern war.

Als ich dann den Kommentar des Kollegen v. Heymann las ( 50 Jahre Manuelle Medizin: „Tonusasymmetriesyndrom“ und „sensomotorische Dyskybernese“ W. von Heymann), wo KiSS als ‚vulgär- populistisch‘ bezeichnet wird …. hab ich erst mal zwei Nächte darüber geschlafen – dann war der Reflex: „Ignorieren“. Und mich ein bißchen gewundert: hab den Herrn nie kennengelernt, was ja eigentlich Voraussetzung für solch emotionale Auslassungen ist. Als ich dann auf dem Website von Springer sah, dass mein KiSS- Artikel von 1993 gar nicht mehr online erreichbar ist, wurde mir klar, dass ich in der Pflicht bin.

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Zur Geschichte der Manuellen Medizin in Deutschland (1):

Die Zeitschrift „Manuelle Medizin“ ist 50 geworden (wenn man ihren Vorgänger ‚FAC-Information‘ großzügig hinzurechnet). Aus diesem Grunde wird in einer Jubiläumsnummer der Vorväter gedacht. Da dies in meinem Fall mit der Genealogie kongruent ist schrieb ich ein – extrem kurzes – Textchen dafür. Bei der Recherche stieß ich auf so viel Interessantes, dass es sich anbot, daraus mehr zu machen (man hat ja sonst nix zu tun & es würde einem langweilig ;-).Freimut Biedermann in den 60ger Jahren

Mit dem eigenen Text ist es noch nicht so weit, dass man ihn hier im Internet Gassi gehen lassen kann. Das dauert noch seine Zeit. Was schon vorzeigbar ist und hier folgt sind die Materialien, die ich dafür ausgebuddelt habe. Als erstes eine Rede, die mein Vater wohl Anfang der 70ger in Hamm beim Jubiläum der DGMM gehalten hat. 1:1 vom vorgefundenen Schreibmaschinen- Manuskript eingescannt und nur die vielen Großschreibungen der Namen und andere Hervorhebungen editiert.

Rede F.Biedermann (FB_FAC_Geschichte)