Fortbildungs- Termin im September – und schon wieder vorbei…

Für den 27.9.  hatten wir mal wieder einen Treff geplant, der neben diversen Präsentationen auch die Zeit um plaudern, austauschen und fragen bot. Alle ‚vom Fach‘ waren herzlich eingeladen.

„Es zeichnet sich immer mehr ab, wie anders die ersten Lebensjahre in ihrem Einfluß auf unsere Entwicklung sind. Störungen jeder Art – also auch: (Fehl-)Behandlungen, die man später gut verarbeiten kann, haben in den ersten 2-4 Jahren einen viel gewichtigeren Einfluß als später. Wie beim kleinen Wilhelm (hier in der Abb. ‚Behandlung‘ wegen seines hypotrophen Armes/Torticollis), der später als Wilhelm II einiges Unheil in dieser Welt anrichten würde, kann man sich immer fragen, was Einflüsse in der frühen Jugend für die Persönlichkeitsentwicklung bewirken – und was man besser machen kann…  Dem sollte man Rechnung tragen, ohne Familien, die erst später kommen, mutlos zu machen.“

Thema:

        Update KISS – Schnittmengen und Unterschiede

in Diagnostik, Sichtweise und Therapie

Manualmedizin – Osteopathie – Krankengymnastik.

Wer macht was?

 

 ToP:

15.00 – 15.45       Manualmedizin: KISS/KIDD im Zeitverlauf

                          (Dr. Biedermann, Chirurg, Manualmedizin, Köln)

15.45 – 16.30       Babies in der Osteopathie: Indikationen/Diagnostik/Herangehensweise/Techniken

                          (Katja Georg, Osteopatin, Köln)

16.45 -17.30         KG auf neurophysiologischer Grundlage beim Säugling: Gemeinsames / Unterschiede der beiden Konzepte Vojta / Bobath

                             (Sabine Michaelis, Physiotherapeutin, Kaarst)

17.30 – 18.15        Klein-/Schulkinder in der Manualmedizin: KoKoKo & Co (Kopfschmerz, Koordination, Konzentration): Kasuistiken, Hintergründe, Studienergebnisse

                          (Dr. Küsgen, Orthopädin, Manualmedizin, Köln)

danach  Viktualien (Speis&Trank) und Plaudern

Eure / Ihre Huhnsgassen- Praxis

(Küsgen/Schmitz/Biedermann)

PS: Fortbildungspunkte bei der ÄkNo wurden gütig bewilligt (4).

Fortbildungstreff in der Huhnsgasse

Unser als Seminarraum umgenutztes Wartezimmer war gut voll und auch nachher waren es oben beim Essen über 20, die bei einem kleinen Buffet und Säften/Wein noch etwas zum Plaudern und Fachsimpeln blieben.

Es war die Mischung, die wir angestrebt hatten: Von der Physiotherapeutin über der Osteopathen, von der Kinderärztin bis zum Orthopäden waren etliche Berufsgruppen und Fachrichtungen vertreten. Und wenn man sich dieses diversen Hintergrundes der Teilnehmer bewußt ist nimmt es fast Wunder, wie offen&friedlich, aber auch lebhaft die Diskussion war.

In einem halben Jahr geht es weiter mit einem Nachmittag zur CMD – was wir mit cervico-mandibulärer Dysfunktion übersetzen würden. Wir arbeiten daran, wieder so ein vielschichtiges Teilnehmer- und Referentenspektrum auf die Beine zu stellen…

We’ll keep you informed!

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