Reflux

Once again“ one could exclaim. But for the baby and the parents involved it is a nerve- racking situation and certainly the parents are wiegenliedmore than glad when the little newborn suffering from something that the pediatrician involved labels ‚reflux‘ is getting suddenly better.

We cannot help all of them, but most of them. To look how much, we examined more than 200 cases post festum. The results are here: Reflux – the mm approach

EWMM- Workshop 2016: Schon wieder vorbei…

EWMM_gefraest

Nachdem wir viele Jahre Ende Juni als Termin hatten, haben uns diesmal  das Fronleichnams- Wochenende dafür ausgeschaut, d.h. den 27./28. Mai (Freitag & Samstag). Einige Tage vorher war der Wetterbericht saumäßig, und so hatte ich bange Vorgefühle. Aber es wurde besser und besser, und so beschien die Frühsommer- Sonne unser kleines Treffen.

Wie avisiert war das neue OUP-Buch  ‚Musculoskeletal- Medicine‚ Schwerpunkt (Siehe Ankündigung auf dieser Seite), das wir kapitelweise vorstellten, teils der Autor – z.B. Jens Föll – teils der Schüler – wie Jochen Wild, teils die interessierten Kollegen, wie bei mehreren anderen Kapiteln.

 

Wie immer waren es nicht (nur) die Referate, sondern auch das Geplauder drum rum, was den Reiz dieses Treffs ausmachte, und so haben wir uns für das gleiche Wochenende nächstes Jahr wieder verabredet – si dieu la veut.

Ihr/Euer HBie

ADHD- Fortbildung in der Huhnsgasse

ADHD

 

 

Was nicht passt –

wird passend gemacht…

 

 

Die ‚schwierigen‘ Schüler als Problem gibt es, seitdem Schulen nicht mehr eine Minderheitenaktivität sind, also sicher seit 150- 200 Jahren. Von den Lausbubengeschichten Ludwig Tomas bis zur Pippi Langstumpf Astrid Lindgrens zieht sich ein bunter Bogen durch die Literatur.

Liest man gerne – will man nicht zu hause haben. Hinter fast jedem ‚schwierigen‘ Schüler verbirgt sich eine oft nicht sehr lustige Vorgeschichte, die es zumindest ansatzweise zu verstehen gilt. Hier sind wir Ärztinnen und Ärzte ganzheitlich gefordert, auch wenn dies Adjektiv ein ‚Geschmäckle‘ hat …

In den letzten Jahren ist nun die Springflut der medikamentösen Therapie über diese Familien gekommen, und es ist immer schwieriger für diejenigen, die sich den ‚einfachen‘ Lösungen nicht zufrieden geben wollen, da gegen zu halten. Man sollte die Angebote der Pharmaindustrie nicht in Bausch und Bogen ablehnen, aber ebenso wie bei vielen anderen ‚wirksamen‘ Therapien (Antibiotika, Cortison etc.) sehr kritisch abwägen und die Langzeit- Perspektive nicht vergessen- und vor allem die psychischen, sozialen und letztlich auch biomechanischen (unsere) Aspekte nicht vergessen.

Das war Das Thema des Workshops am  10.10.15e in der Praxis (Details hier: ADHD-Fortbildung 10.10.15).

Das Plenum

Christoph Türcke referiert

Die Teilnehmer wurden mit diversen Aspekten des ADHD- Komplexes bekannt gemacht, und so ergab sich eine durchaus lebhaft, aber einig geführte Diskussion, die dann in einem ‚würzigen‘ Dinner ausmündete. Wie dem  Programm zu entnehmen,  spannte sich der Bogen vom ganz Globalen bis zur konkreten Vorgehensweise und Berichten über die Validierung unserer Arbeit.

Wir werden weitere Termine anbieten …

 

EWMM- Treff 2015: 19.&20. Juni in Antwerpen – gewesen

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Das Treffen ist vorbei und wir schauen zurück.

So langsam kommt alles zusammen: zum einen die Collage von Fotos der beiden Tage,des weiteren die Infos und Verweise, die den einzelnen Refereten zugeordnet sind. Wir hatten das Glück, dass der ‚Zomer van Antwerpen‘ eben angefangen hatte, und gleich mit einem Knaller, den beiden Riesen (De Reuzen) – weshalb der kleinere Riese auch auf unserer Workshop-Collage auftaucht.

Hier schon mal eine erste Zusammenfassung (Antwerpen_15_BM_HB)..

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Magenleid und Knochenschmerzen

Was oft etwas herablassend als Polypragmasie bezeichnet wird ist für den behandelnden Arzt oft die beste Vorgehensweise, um bei den allfälligen ‚Passungsstörungen‚ (wie v. Uexküll das nannte) einen gangbaren Weg für seine Patienten zu finden. Erst wenn man mal systematisch schaut merkt man, wie viele unter ihnen ein durch chronische Magenbeschwerden (mit-)geprägtes Beschwerdemuster haben. Gerade wenn die Patienten berichten, dass sie „alle vier Wochen wieder die rausgesprungenen Rippen einrenken lassen“ sollte man aufhorchen und sich den Magen bzw. die Oberbauchregion palpatorisch vornehmen. Wenn sich dann da eine relevante Resistenz palpieren läßt und die Anamnese paßt, liegt der Verbund mit der Head’schen Zone des Magens in der Interscapularregion nicht allzu fern.

Das ist die direkte projizierte Schmerz- Symptomatik, bei der Magenleiden eine Rolle spielen. Komplexer ist der Zusammenhang, wenn man an die vielen Patienten denkt, die chronisch H2- Blocker schlucken. Hier sind inzwischen die Zusammenhänge mit vermehrt auftretender Osteoporose epidemiologisch recht gut nachgewiesen. Der anhängige kleine Text faßt das zusammen (Magen & Rücken)

 

KiSS ist kein Syndrom

Immer wieder wird mir von Verlagsseite oder auch von Editoren der Fachzeitungen der Begriff ‚Syndrom‘ in Verbindung mit KiSS angetragen. Ich muß zu meiner Schande gestehen, dass ich da auch manchmal nachgegeben habe, eigentlich eher aus Gutmütigkeit bzw. Nachlässigkeit. Diesen Beitrag weiterlesen »

Fortbildung in der Huhnsgasse 34 : Rückblick auf den Treff am 29.11. 2013

 

Freitag 29. 11. war das Thema

Manualmedizin & HNO

Unser klinischer Visitetag war – denke ich – gemütlich und anregend für alle. Besonders schön war, dass die Teilnehmer sich einbrachten, je nach den Jahren der Erfahrung natürlich mehr oder weniger, aber eben als Diskussion unter Kollegen. Nicole Stuhrmann aus der Heidelberger HNO konnte da mit ihrer klinischen Expertise punkten.  Als Pädaudiologin und Phonaterin und in Heidelberg so etwas wie die Nachfolgerin von Manfred Hülse, der sich ja intensiv mit der Verbindung zwischen Manualmedizin und HNO auseinandergesetzt hat. Sie berichtete aus ihrer Arbeit und führte Tipps&Tricks auch am lebenden Objekt vor (s. Fotos).

Klinische Visite und Diskussion unter Kollegen
Klinische Visite und Diskussion unter Kollegen

Wir ‚Insassen‘ der Huhnsgassen- Praxis berichteten aus unserer Arbeit und stellten interessante Kasuistiken der letzten Wochen vor, durchaus nicht als ‚happy-end-Geschichten‘, sondern eben mit all den Haken&Ösen, die die Auseinandersetzung mit komplizierten und x-fach vorbehandelten Patientenbeschwerden so mit sich bringt. Ein Referat über die Komplexität von Wahrnehmung, Lernen und Sensomotorik sollte unseren Bezugsrahmen darstellen und fiel hoffentlich auf fruchtbaren Boden ;-).

 

Jahrestreffen 21. & 22. Juni 2013: danach ist davor…

Gruppenfoto vom Jahrtreff - wie immer fehlen Einige.

Gruppenfoto vom Jahrtreff – wie immer fehlen Einige.

Schon wieder vorbei – und es hat Spaß gemacht. Wichtig ist natürlich, die Bemerkung von Earl Wilson ernst zu nehmen: ‚Science may never come up with a better office communication system than the coffee break‚ (Danke, Bruno).

Da hab ich mich immer drum bemüht, und man sieht das ja auch auf einigen Bildern der Collage. Klappt dann auch wirklich…

So wollen&werden wir weitermachen – mit Tee/Kaffeepausen zwischen den Vortragsblöcken, unserem gewohnt exzellenten Lunch (Danke, Evelyne) und den Freitag-Abend-Dinners in den unzähligen guten Restaurants&Bistros, die Antwerpen zu bieten hat.

Diesmal war der Schwerpunkt unseres Workshops:

Begutachtungsprobleme in der Unfallchirurgie und Manualmedizin und Neuromythologie

mehr (hier)

 
 

Praktische Übungen beim Röntgenkurs 1989G.Gutmann demonstriert HWS-Manipulation

Wie das Ganze losging? 1984 richteten Friedel Gutmann und ich den ersten Kurs aus, damals Ersterer als Leithammel und ich als kleines Helferlein im Hintergrund. Ein Blick auf die Zeit gibt diese Einladung aus 1988 (Roekurs_88). Man sieht, wir sind unserer Linie treu geblieben. Ein Bild vom Anfang: Friedel Gutmann zeigt, wie es  ging&geht…

Neben dem eigentlichen Kurs war von Anfang an die Diskussion und das Treffen mit Erfahrenen Schwerpunkt. Das haben wir dann im Lauf der Jahre auseinandergenommen und so werden wir auch in 2013 wieder Einführungkurse in Untersuchen und Behandeln anbieten und eben dies Treffen zum Vertiefen, Plaudern und Gehirn auslüften.

 

 

Kunst und die HWS

Manchmal muß das Leben mit all seinen Zufällen einem ein bißchen helfen…

Für unser Treff in Antwerpen hatten wir Felix Hasler eingeladen, der zur Zeit mit seinem Buch ‚Neuromythologie‘ Furore macht (vgl. hier). Nicht nur hielt er ein sehr anregendes Referat, nein, er war auch noch selber selbiges – und dann im Nebenerwerb Kunsthändler (‚Ich bin ein großer Verfechter des Universaldilletantismus‚ – Originalzitat F.H.). Seine Kunsthändlerische Dimension kann man hier wahrnehmen.

Und da er jetzt ein bißchen gesehen hat, wie wir ticken, hat er mir dieses sehr passende Kunstwerk avisiert. Freu mich schon drauf!Apparat

Der Künstler Reiner Schwarz hat wohl zumindest einmal zugeschaut, wie einer in so einen Glisson eingespannt war…

Wir versuchen ja, dies mit unserem Nexus etwas schonender hinzubekommen…

 

 

Auf Abstand sieht man manches klarer – ADHD & Philosophie

Wenn man – wir wir – jeden Tag mit Eltern und Therapeuten das Thema ‚Schulschwierigkeiten‘ oder ‚Erziehnungsprobleme‘ diskutiert kann man viel über sich undseine Zunft lernen. Im Biotop ‚Medizin‘ ist momentan die angesagte Erklärung für diese Probleme ein zu niedriger Dopaminspiegel. Den muß man halt ausgleichen, dann ist alles in Ordnung. Vergessen wird dabei oft, dass die Verteidiger dieses Modells ursprünglich mal angetreten waren mit der Idee, einen kurzen Mangelzustand zu überbrücken. Das solllte nach Wochen, maximal Monaten erledigt sein. Diesen Beitrag weiterlesen »

Neues (Februar 2016) Buch über Manualmedizin erschienen

OUP_MSM Im Februar 2016 erscheint ein ‚Oxford Textbook of Muskulokeletal Medicine‚ in der zweiten Auflage. Dieser dicke Brummer hat den Anspruch, das gesamte Feld der Manuellen Medizin und darüber hinaus der konservativen Orthopädie in aktualisierter Form abzudecken (Verlags- Abkündigung mit Inhaltsverzeichnis etc.  hier).

Auf über 700 Seiten werden zuerst sinnvollerweise prinzipielle Erwägungen diskutiert, dann funktionelle Aspekte diskutiert (Was ist Fibromyalgie? zum Beispiel) und schließlich regionale Probleme und ihre klinischen Bilder vorgestellt (Das Becken, Die Tendinopathie).

Den Abschluß bildet ein breiter Teil, in dem Kochbuch- artig vom der Manipulation über die Sklerosierung (Prolotherapy) bis zur Übungstherapie alle Varianten medizinischen Vorgehens vorgestellt werden. Gerade hier sind viele praktische Anregungen zu finden.

Anspruchsvolle Kost, ein breiter Ansatz, doch es kommen hier viele Praktiker zu Wort, deren jahrzehntelange Erfahrung in die Artikel eingeflossen ist. Man muß nicht jedes Detail lieben (zum Beispiel kann man über die Verwendung lokaler Cortison- Injektionen durchaus geteilter Meinung sein), um das Buch als wichtigen und kaum ignorierbaren Markstein in der Szene anzuerkennen.

Die Seele der manuellen Medizin

Stoddard (1959) Untersuchung Thorax

Stoddard (1959)
Untersuchung Thorax

Manchmal kann man die Idee bekommen, Manualmedizin sei etwas für grumpy old men und irgendwie eine Abart irgendwelcher krankengymnastischen Techniken, und Osteopathie oder craniosacrale Therapie ohnehin viel ‚wissenschaftlicher‘ – oder zumindest hipper.

Dies Bild aus einer Monographie von A.Stoddard aus den 50ger Jahren demonstriert, wie man bei Untersuchung und Behandlung dem Patienten nahe kommt. Diese Untersuchung sieht in allen erwähnten Methodiken übrigens recht ähnlich aus…

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Traktion als Behandlungprinzip bei ‚ganz erwachsenen‘ Patienten

Jeder, der die Halbzeitfeiern um den 50. Geburtstag hinter sich hat, kennt das sich langsam eingeschlichen habende Gefühl des immer unbeweglicher Werdens. Es geht dabei nicht (nur) um die Tatsache, dass die Beweglichkeit der Kopfwendung oder der Hüften nicht mehr so ist wie früher – das variiert sehr von Mensch zu Mensch und muß gar nicht sooo dramatisch ausfallen. Was aber fast alle – und fast alle gleichzeitig- merken ist, dass die Elastizität der Gewebe nachläßt. Bestes und häufigstes Beispiel ist die nachlassende Akkomodationsfähigkeit der Augen. Das führt dazu, dass auch diejenigen, die nie eine Brille brauchten, jetzt (meist fürs Lesen) mit selbigem Gerät ausgerüstet sind. Diesen Beitrag weiterlesen »

Knackende Gelenke

Gelenke_knacken

Interessante wissenschaftliche Artikel sind oft nicht in der medizinischen Fachpresse zu finden, sondern abseits davon. Nature, Spektrum der Wissenschaft, New Scientist oder La Recherche behandeln häufig Themen, die für unsere klinische Arbeit Relevantes zu bieten haben. So auch im März 2014, als im Spektrum der Wissenschaft ein amüsanter Artikel unter der Überschrift „Lass knacken!“ zu lesen war (Quelle).

H. Joachim Schlichting geht dabei auf die Phänomene ein, die beim Knacken lassen der Fingergelenke auftreten. Durch Kavitation kommt es zum Frei werden von in den Flüssigkeiten gelösten Gasen – im Organismus in der Regel vor allem O2 und CO2. Dabei konnte nachgewiesen werden, dass unmittelbar danach die Gelenkflächen einen größeren Abstand zueinander haben (Quelle).

Das ist für manualmedizinische Belange eine interessante Überlegung, da sich die so ‚befreiten‘ Gelenkpartner zumindest eine Zeit lang besser gegeneinander bewegen lassen. Castellanos et al gehen davon aus, dass diese vermehrte Gelnkbeweglichkeit knapp eine halbe Stunde anhält – wobei sie das an Fingergelenken massen, was nicht unbedingt 1:1 auf die wirbelsäulennahen Strukturen übertragbar sein dürfte.

 

Klinische Visiten und Fortbildungsnachmittag am 21.2.2014 Thema: Kreuzschmerz

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die letzte Fortbildung ist schon wieder vorbei – und es hat wohl allen etwas gebracht. Uns auf alle Fälle, denn wenn man seine Konglomerathaufen im Kopf für eine Präsentation sortieren muß trägt das ja nicht unwesentlich zur eigenen Klarheit über sein Tun bei ;-)

Für den Morgen hatten wir die Teilnahme auf 10 Kollegen begrenzt – mehr kann man den Patienten nicht als Auditorium zumuten, zumal der Platz doch entwas eng ist. Wir begannen mit unserer gemeinsamen Untersuchung und Behandlung von insgesamt 8 Patienten – klingt mehr als es war, da mehrere Familien und dadurch nicht jedesmal das komplette Programm an Exploration und Beratung. Aber eben ein ganz typischer Querschnitt mit Erwachsenen und ihren Lumblagien bzw. cervico-mandibulären Problemen und den Kindern mit KiSS und KiDD. Diesen Beitrag weiterlesen »

Verteufelung des Röntgens: sie schlagen den Sack und meinen den Esel…

Pariser Karikatur von vor 100 Jahren, Hippokrates beim Betrachten seines Röngenbildes zeigend

Pariser Karikatur von vor 100 Jahren, Hippokrates beim Betrachten seines Röngenbildes zeigend

Vor eventueller Behandlung der Halswirbelsäule werten wir obligatorisch Aufnahmen der HWS aus – bei Säuglingen vor dem ersten Geburtstag nur eine Aufnahme von vorn, spätestens ab dem 3. Geburtstag Bilder in 2 Ebenen. Dabei legen wie – um Gegensatz zu vielen extern gemachten Aufnahmen – Wert auf die saubere Darstellung der Kopfgelenke, d.h. Gelenkfläche an der Schädelbasis bis C3.
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Neuer Präpkurs in Zusammenarbeit mit der Anatomie in Köln

Wer erinnert sich nicht an die ersten trauamtisierenden Erfahrungen zu Beginn seines Studiums, wo im anatomischen Institut, umhüllt von mehr oder weniger starken Formalindüften an den dort aufgebahrten Leichen die ersten ‚Begreifungen‘ derselben stattfanden. Fast jede(r) war von der Komplexität und Fülle des zu Lernenden überfordert und von der fast surrealen Atmosphäre (im wörtlichen und übertragenen Sinne des Wortes) überwältigt.

Jetzt, wo wir alle schon Jahre & Jahrzehnte im Beruf stehen, wünscht man sich immer mal wieder, dies mit all dem Wissen, was sich so angesammelt hat, noch mal sehen und be-greifen zu dürfen. Ich hatte vor Jahren mit Jürgen Koebke (damals Ordinarius an der Anatomie in Köln) Kontakt gehabt und der hatte sich großzügigerweise bereiterklärt, solch einen Kurs für uns zu organisieren. Das wurde Anfang 2011 ein großer Erfolg (s. Foto)und all die, die damals dabei waren, sagte mir immer wieder, wie sehr sie von dieser einmaligen Chance profitiert hatten. Praepkurs_2011

Damals hatten wir uns den occipito-cervicalen Übergang vorgenommen. Eine Fortsetzung dieses Kurses war fest geplant, als der grausige Tod von J.K. alles zunichte machte und mich diese Planung begraben ließ.
Letztes Jahr in Hamburg traf ich mal wieder Bodo Christ und wir sprachen über die Anatomie in Köln. Er erwähnte, dass ‚der Neue‘ aus seinem Stall käme und bot an, den Kontakt anzubahnen. Was dann auch prompt geschah und jetzt zur Konsequenz hat, dass wir wieder einen Präpkurs anbieten können.

Diesmal wird die mittlere und untere Wirbelsäule im Zentrum des Interesses stehen, und als Termin ist Anfang 2014 avisiert. Geplant sind wieder max. 12-15 Teilnehmer und der Preis wird wohl +- 400€ betragen. Alles noch in Arbeit, aber schon jetzt soll mal die Möglichkeit geschaffen werden, sein Interesse anzumelden.

Ggf. also bitte  hier emailen.

Wann läßt die HWS- Aufnahme an CMD denken?

Je mehr man sich mit der Interaktion zwischen Zahn-Kieferregion und dem Hals beschäftigt, desto mehr wundert man sich, dass man selber (und die meisten Kollegen) da nicht häufiger daran denken… Diesen Beitrag weiterlesen »

Methylphenidat- Statistik

Für einen Vortrag hab ich mal wieder die aktuellen Zahlen des Methylphendidat- Verbrauchs in Deutschland bei der Bundes-Opiumstelle abgefragt. Hier übrigens nebenbei ein dickes Lob an deren Mitarbeiter, die einem schnell und kompetent helfen.

Anbei also die Zahlen (2011_Methylphenidat). Man könnte sich jetzt freuen, dass der rasante Anstieg der letzten Jahrzehnte abgeflaut ist – aber auch welch hohem Niveau! Und dann ist ja noch zu erwähnen, dass es eben inzwischen diverse andere Präparate gibt, die +- die gleiche Wirkuung haben, aber z.T. nicht einmal mehr BTM-pflichtig sind.

Also kein Grund zur Freude oder gar Entwarnung. Jedes Kind, dem wir aufgrund verbesserter Wahrnehmung helfen können, sich etwas freier aufzustellen, ist ein Grund zur Freude.

Wie die schwierigen Jungs zahm gemacht werden

Eigentlich ist es ja erschütternd, dass manche kontroversen Diskussionen nicht (mehr) in der medizinsichen Fachpresse angestoßen werden, sondern von außen an uns herangetragen werden. Die massiv zunehmende Verschreibung allerlei psychoaktiver Substanzen an Kinder und Heranwachsende gehört dazu. Medikalisierung 'wilder Jungs'Nun ist ja weiß Gott nicht alles, was da aus den Publikumszeitschriften kommt, die reine Wahrheit. Wir haben selber oft genug unter unsachlichen und polemischen Auslassungen gelitten (vgl. z.B.Die ‚schiefen‘ Argumente des SPIEGEL ). Aber es ist nicht zu bestreiten, dass da oft berechtigte Fragen laut werden.
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